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Anschreiben

Das Anschreiben ist einfach gegliedert. Dem Briefkopf folgt die Betreffzeile mit der Stellenbezeichnung und der Quelle. Im Adressfeld und in der Anrede sollten Sie Ihren Adressaten namentlich nennen. Danach erläutern Sie in ein bis zwei Sätzen, weshalb Sie sich auf diese Stelle bewerben und bringen die Belege für Ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen an. Den Brief können Sie mit der Erklärung beenden, dass Sie sich über ein persönliches Gespräch freuen würden.

Das Anschreiben sollte maximal eine Seite lang sein. Nach der kurzen Einleitung geht es darum, den Personaler durch knappe und überzeugende Argumente davon zu überzeugen, dass Sie der bzw. die Richtige für die zu besetzende Stelle sind. Auf welche Qualitäten, sprich Kenntnisse, Fähigkeiten, Eigenschaften, die z.B. den im Anzeigentext genannten Forderungen entsprechen, können Sie verweisen. Zu den fachlichen Anforderungen zählen heutzutage neben den reinen Berufskenntnissen auch Fremdsprachen- und Computerkenntnisse.

Ordnen Sie nun Ihre bisherigen Tätigkeiten den geforderten fachlichen Qualifikationen zu. Beachten Sie den Unterschied von Muss- und Kann-Voraussetzungen. Belegen Sie jede Anforderung mit einem kurzen Beispiel Ihrer bisherigen Berufspraxis. Nutzen Sie Schlüsselbegriffe, die Sie bei der Recherche über das Unternehmen in Erfahrung gebracht haben. Mit der richtigen Wortwahl liefern Sie direkte Hinweise auf Ihre Eignung für das Unternehmen.

Ihr Anschreiben hat Erfolg, wenn Sie Ihre Motivation zum Ausdruck bringen. Finden Sie eine Antwort auf die Frage: Warum wollen gerade Sie im besagten Unternehmen arbeiten?“ Und warum sollte der Personaler gerade Sie einstellen?

Auch dem Schluss Ihrer Bewerbung sollten Sie genauso viel Beachtung schenken. Sie können an dieser Stelle auf ein mögliches Vorstellungsgespräch verweisen, z.B. 'Über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.' Oder: 'Für alle weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.'

Denken Sie bitte daran: In der Kürze liegt die Würze. Der Personaler hat keine Lust, Romane zu lesen. Sie sollten sich auf 6 bis 8, maximal 10 Sätze beschränken. Rechtschreib- oder Kommafehler sind zu vermeiden. Es ist ratsam, gutes nicht liniertes Papier zu verwenden. Es wirkt seriöser, wenn Sie mit einem Füllfederhalter und königsblauer Tinte unterschreiben, als mit Kuli in Rot, Grün oder Schwarz.


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