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Am 24. April bleibt Jena dunkel

Am Samstag, dem 24. April 2010, werden die Jenaer wieder die Möglichkeit haben, einen wirklich dunklen Nachthimmel zu sehen, und zwar hoffentlich nicht wegen dichter Wolken, sondern weil die Stadtbeleuchtung abends ausgeschaltet bleibt.

Anlass dieser Sonderveranstaltungen ist der nunmehr 8. bundesweite Tag der Astronomie. Die Stadtverwaltung Jena hat sich bereit erklärt, den "Licht aus"-Wunsch der Sternfreunde noch einmal zu unterstützen. Es ist zu wünschen, dass sich viele private „Großbeleuchter“ anschließen, um einen deutlichen Effekt zu erzielen. Dann kann nicht nur jeder Bürger privat diese Beobachtungsmöglichkeit des Sternhimmels nutzen, sondern ein Besuch in der Urania-Sternwarte im Schillergässchen 2a ab 20 Uhr kann zu einem wirklichen Erlebnis werden. Gleiches gilt für die Beobachtung mit kleinen transportablen Teleskopen in der Stadtmitte ab 20 Uhr (nur bei gutem Wetter). Ein besonderes Highlight dürfte ein Besuch der Forst-Sternwarte werden, wo 21 – 24 Uhr mit dem großen 50-cm-Spiegelteleskop beobachtet wird (nur bei gutem Wetter).



Wer es nicht so dunkel möchte, ist bei gutem Wetter bereits nachmittags 14 – 16 Uhr zur Sonnenbeobachtung in die Urania-Sternwarte ins Schillergäßchen eingeladen. "Eingefangene Sterne - live" um 17 Uhr im Zeiss-Planetarium ist ebenfalls Aktuellem am Sternhimmel und in der Forschung gewidmet. Um 20.30 Uhr wird Herr Dr. G. Wuchterl von der Thüringischen Landessternwarte Tautenburg in der Urania-Sternwarte einen Vortrag zum Thema „Das Ende der dunklen Nacht – Warum sind Sternwarten heute oft am Ende der Welt?“ halten.

An diesem Tag ist nicht nur der Mond ein lohnendes Beobachtungsobjekt, sondern auch die Planeten Venus und Mars (am Abendhimmel) sowie Saturn (am späten Abend) werden neben stellaren Objekten sowie Sternhaufen und Nebeln das Interesse der Besucher zu wecken wissen.

Der tiefere Grund für die Wahl dieses Datums ist folgender: Am 24. April 1990 wurde das Weltraumteleskop „Hubble“ ins All gebracht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat es nicht nur eindrucksvolle Bilder von astronomischen Objekten geliefert, sondern wertvolle wissenschaftliche Ergebnisse erbracht, die unser Verständnis von der Welt im Ganzen und seiner Geschichte wesentlich beeinflussen.

Hier die Veranstaltungen am Samstag, 24. 4. 2010, im Überblick:
14 -16 Uhr Volkssternwarte Urania
(Schillergässchen 2a) Sonnenbeobachtung
(nur bei gutem Wetter)
17 Uhr Zeiss-Planetarium "Eingefangene Sterne - live"
Ab 20 Uhr Volkssternwarte Urania
(Schillergässchen 2a) Kuppelführung und Beobachtung
Ab 20 Uhr Stadtzentrum
(Holzmarkt) Beobachtung mit kleinen Teleskopen
(nur bei gutem Wetter)
20.30 Uhr Volkssternwarte Urania
(Schillergässchen 2a) “Das Ende der dunklen Nacht - Warum sind Sternwarten heute oft am Ende der Welt?“ Vortrag von Dr. G. Wuchterl (Sternwarte Tautenburg)
21 – 24 Uhr Forststernwarte
(nahe Forstturm) Beobachtung des aktuellen Himmels
(nur bei gutem Wetter)

Weitere Informationen bzw. Kontakt über www.urania-sternwarte.de

Text: Dr. Hans Meinl
Foto: Tobias Schmidt
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