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Uni Jena gehört zu den fünf besten Unis Deutschlands

Friedrich-Schiller-Universität Jena unter den bundesweit fünf führenden Universitäten im „CHE- ExcellenceRanking 2009“ - Knapp über 100 Hochschulen bieten in Europa für Masterstudierende und Promovierende in den Fächern Volkswirtschaftslehre, Psychologie und Politikwissenschaft herausragend forschungsstarke Fachbereiche und internationale Orientierung. Auch die Friedrich-Schiller-Universität Jena gehört zu dieser sog. "Excellence Group" des CHE-ExcellenceRankings 2009.

Aktuell hat das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) 2009 die Fächer Volkswirtschaftslehre, Psychologie und Politikwissenschaft betrachtet. In diesen Fächern zeichnen sich insgesamt Fachbereiche an 18 deutschen Universitäten durch herausragende Forschungsstärke und Internationalität aus: Die LMU München und die HU Berlin sind in allen drei Fächern in der Excellence-Gruppe vertreten. Mit jeweils zwei Fächern folgen die Universitäten Freiburg, Jena und Konstanz. Mit einem Fach in der Excellence-Gruppe vertreten sind 13 Universitäten.

Zwei erfolgreiche Forschungsbereiche
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena gehört in den Fächern Psychologie und Politikwissenschaft zur sog. Excellence-Gruppe. Hierbei zeichnet sie sich, wie das CHE ermittelte, in der Psychologie durch eine hohe Zahl an Publikationen sowie der Studierenden- und Lehrendenmobilität aus. In der Politikwissenschaft erreicht sie die Excellence-Gruppe durch die Anzahl an Zitationen und der Studierenden- und Lehrendenmobilität.

„Gute Lehre und Nachwuchsbetreuung stehen an der Friedrich-Schiller-Universität hoch im Kurs. Es freut mich, dass dies für Psychologie und Politikwissenschaft auf diese Weise Niederschlag findet“, würdigt Uni-Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke das gute Abschneiden der beiden Fächer.

Auch wenn Rankings bei den Wissenschaftlern immer wieder hinterfragt werden, so freut man sich natürlich auch dort über das gute Abschneiden. „In den letzten Jahren hat sich immer wieder gezeigt: Egal, ob gute oder schlechte Rankings, die Psychologie in Jena schneidet immer gut ab“, weiß Prof. Dr. Melanie Steffens. Die Direktorin des Instituts für Psychologie weiter: „Im vorliegenden Fall finde ich das besonders erfreulich, da die Universitäten in den neuen Bundesländern in Bezug auf die Internationalisierung keineswegs einen Standortvorteil haben: Selbst Studierende aus den alten Bundesländern finden ja nicht so leicht den Weg hierher“, meint sie schmunzelnd und ergänzt: „Dieses gute Abschneiden ist uns nicht in den Schoß gefallen, sondern wir haben es uns aktiv erkämpft, zum Beispiel mit dem internationalen Graduiertenkolleg ,Konflikt und Kooperation zwischen sozialen Gruppen’ - dessen Doktorandinnen und Doktoranden diese Woche übrigens gerade auf einem Seminar in England (Canterbury, Kent) sind. Wahrlich international!“


Auch Prof. Dr. Michael Dreyer ist über das Ergebnis erfreut. „Als Institut wie auch als einzelne Wissenschaftler haben wir uns seit Jahren bemüht, eine Mischung aus engagierter Lehre vor Ort, internationaler Ausrichtung unserer individuellen Forschung und vielfältigen institutionellen Verbindungen als Institut herzustellen“, sagt der Direktor des Instituts für Politikwissenschaft. „Unsere Kollegen sind in vielen internationalen Netzwerken auf allen Kontinenten tätig und haben die dadurch entstehenden Möglichkeiten und Verbindungen auch immer zu Gunsten des Instituts und unserer Studierenden zu nutzen verstanden. Bei aller Individualität der Forschung sehen wir uns am Institut als ein großes Team, das diesen Erfolg gemeinschaftlich verdient hat. Es ist sehr erfreulich, dass dies auch außerhalb unserer Universität anerkannt wird", so Dreyer.

Folgende Kriterien waren für die Auswahl von Bedeutung: besondere Leistungen bei den Forschungsindikatoren wie die Anzahl der Publikation bzw. Zitationen und die internationale Orientierung, die anhand der Erasmus-Master sowie der Studierenden- und der Lehrendenmobilität erfasst wurde.
Das wesentliche Ziel des ExcellenceRankings ist es, eine Entscheidungshilfe für Studierende und den wissenschaftlichen Nachwuchs bei der Suche nach Master- und Ph.D.-Angeboten zu liefern. Neben den quantitativen Größen enthält das ExcellenceRanking deshalb zahlreiche nützliche Informationen zu den Master- und Promotionsstudiengängen. Darüber hinaus finden sich Fakten zu den Forschungsgruppen und -schwerpunkten am Fachbereich sowie zur Größe der Fakultäten, den Aufnahmebedingungen und Unterkunftsmöglichkeiten. Auch die derzeitigen Studierenden haben ihre Studienbedingungen beurteilt und stellen ihre Einschätzungen für neue Studieninteressierte bereit.

Die Ergebnisse werden am 29. Oktober in „DIE ZEIT“ veröffentlicht und im Internet unter www.zeit.de/excellenceranking bereit gestellt.

(jenanews.de)


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