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Ziel: Flexiblere Betreuungszeiten für Kinder

Firmen in Thüringen können ihre Produktivität steigern, wenn sie Angebote der Kinderbetreuung vorhalten. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird zu einem unternehmerischen Erfolgsfaktor.

Wie Unternehmen im Freistaat Chancen in diesem Feld nutzen können, thematisiert eine Fachtagung, die vom Projekt „Kinderbetreuung 24“ am Donnerstag, 19. November 2009, im comcenter Brühl in Erfurt durchgeführt wird. Unternehmer und Experten diskutieren, welche Möglichkeiten Firmen heute haben, eine familienfreundliche Personalpolitik zu betreiben und damit in Zeiten zurückgehender Arbeitskräftezahlen die Ressourcen der berufstätigen Eltern zum Vorteil aller Beteiligten zu nutzen.

Als Beispiel für Aktivitäten zur Hebung der Familienfreundlichkeit im Unternehmen skizziert LEG-Geschäftsführer Frank Krätzschmar den „Weg der LEG Thüringen zum familienfreundlichen Unternehmen“. Andrea Wagner von der contura audit, die im Auftrag der „berufundfamilie gGmbH“ Firmen zertifiziert, beleuchtet Kosten und Nutzen familienfreundlicher Personalpolitik für mittelständische Unternehmen. Informationen zum Bundesprogramm „Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung: Ziele, Inhalte und Fördermöglichkeiten“ gibt Referent Oliver Schwab von der Servicestelle Betriebliche Kinderbetreuung / Erfolgsfaktor Familie, Berlin. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion mit Unternehmern, die Erfahrungen aus der Praxis diskutieren; moderiert wird die Runde von MDR-Redakteurin Birgit Schindler.

Das Projekt „Kinderbetreuung 24“ ist seit März 2009 bei der LEG Thüringen angesiedelt. Es wird gefördert mit Mitteln aus dem ESF (Europäischer Sozialfonds) und ist auf drei Jahre befristet. Das Projekt bietet selbst keine Kinderbetreuung an, sondern versteht sich als Netzwerkknotenpunkt und Informationsplattform für Arbeitgeber, Eltern und Betreuungsanbieter. Ziel des Projektes ist es, für die Region Erfurt flexiblere Betreuungszeiten für Kinder zu realisieren.

Ist das Betreuungsangebot für Kinder an Werktagen zwischen 8:00 und 16:30 Uhr vergleichsweise gut, so gibt es noch immer zu wenig Angebote für Eltern, die außerhalb dieser Zeiten, zum Beispiel an Samstagen und Sonntagen, arbeiten und ihre Kinder in Obhut geben müssen. Das Projekt strebt keine Erhöhung der Kinderbetreuungszeiten an, sondern möchte deren Flexibilisierung erreichen. Dazu haben die Mitbeiterinnen des Projektes in den vergangenen Monaten eine Bestandsaufnahme der Betreuungsangebote vorgenommen und Träger der freien Jugendhilfe kontaktiert. Die Durchführung der Fachtagung am 19. November dient dem Informationsaustausch und dem Erkenntnisgewinn hinsichtlich der Fragen zu Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

(jenanews.de)
Foto: pixelio.de


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