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Diagnose und Prognose im Jugendstrafverfahren

Am kommenden 4. November ist die Fachhochschule Jena Gastgeberin für den 6. Thüringer Jugendgerichtstag. Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr in der Aula von Haus 4 auf dem Campus an der Carl-Zeiss-Promenade.

Die Jugendgerichtstage finden als Veranstaltungen der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. (DVJJ) jährlich mit wechselnden Themenschwerpunkten aus dem Kontext der Jugendstrafrechtspflege statt.

In diesem Jahr beschäftigt sich die Tagung der an der Jugendstrafrechtspflege beteiligten Berufsgruppen mit dem Thema "Diagnose und Prognose im Jugendstrafverfahren". Die Referentinnen und Referenten kommen unter anderem von den Universitäten Hamburg und Jena, von den Sophien- und Hufelandkliniken Weimar und von der Justizvollzugsanstalt Kiel.

Eine qualitativ hochwertige Einschätzung der Taten und der Persönlichkeit junger Straftäter in ihrer Lebensgeschichte sowie die Analyse von Faktoren die mit der Tatbegehung in Zusammenhang stehen und auch für einen potentiellen Rückfall bedeutsam sind, ist für die gezielte Auswahl angemessener und wirksamer Reaktionen von zentraler Bedeutung.

Die Tagung wird verschiedene theoriegeleitete Diagnoseinstrumente und Methoden der Arbeit mit jungen Straftätern vorstellen. Damit sollen fachliche Weiterentwicklungen in der Jugendstrafrechtspflege für Thüringen angeregt werden.

(jenanews.de)
Foto: Jens Mende
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