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Qualität aus Down Under - Lee Jeka kommt!

Science City verpflichtet Lee Jeka für den Spielaufbau, vertraut auf die Qualitäten des ehemaligen Liga-MVP's.

Mit ihm gelang den Cuxhaven BasCats der Sprung in die Spitzengruppe der ProA, vor zwei Jahren führte er die Würzburger zum Aufstieg in die BBL und auch wenn die vergangene Saison mit Homburg kräftig in die Hose ging, bleiben primär seine positiven Meriten im Gedächtnis hängen. Science City verpflichtet Lee Jeka für den Spielaufbau, vertraut auf die Qualitäten des ehemaligen Liga-MVP's. Der gebürtige Australier komplettiert das Eichler-Team als vorerst letztes Puzzlestück und wird zusammen mit seinen neuen Mannschaftskollegen pünktlich zum Trainingsauftakt am 15. August 2012 erwartet.

Während der Spielermarkt aus allen Nähten platzt, vor allem die Aufbauspieler-Position größtenteils aus einem schier unerschöpflichen Pool talentierter US-Akteure besteht, entschied sich Science City erstmalig für Qualität aus Down Under. „Es waren einige Aufbauspieler aus dem Baltikum auf unserem Radar. Wir haben uns vor einigen Tagen dann aber ganz bewusst für Lee Jeka entschieden. Mit ihm verpflichten wir einen erprobten und routinierten Akteur, der ganz genau weiß was er zu tun hat, um in dieser Liga Spiele zu gewinnen. Er bringt sehr viel individuelle Qualität mit, ist ein umgänglicher Typ und wird auf den kleinen Positionen zusammen mit Kenny ein gefährliches Duo bilden“, sagt Trainer Georg Eichler.

In der Würzburger BBL-Aufstiegssaison 2010/2011 noch als MVP, als wertvollster Spieler der ProA gefeiert, folgte im vergangenen Spieljahr die Ernüchterung. Während Jeka mit den Saarpfalz Braves eine Saison zum Vergessen spielte, erst am letzten Spieltag bei der BG Leitershofen dem sportlichen Abstieg entrinnen konnte, schaut der gebürtige Australier nach seinem Engagement in Thüringen lieber nach vorn. „Ich bin sehr gespannt auf unsere Mannschaft und freue mich als Teil des Jenaer Teams eine wichtige Rolle übernehmen zu können. Mit Christoph Roquette stand ich vor ein paar Jahren in Freiburg schon gemeinsam auf dem Parkett. Rocky ist ein guter Typ und Spieler. Gegen Kenny Barker, Sanijay Watts und Tim Schwartz habe ich oft genug gespielt um ganz gut einschätzen zu können, dass wir alle zusammen ein starkes Gerüst bilden werden. Science City ist ein gut geführter und professioneller Verein mit einem sehr guten Coach“, so Jeka nach seiner Vertragsunterzeichnung.

Derzeit zwar noch in der Heimat in Melbourne weilend, steht das sportliche Ziel „Playoffs“ ganz oben auf Jekas Agenda. „Ich glaube, dass die Mannschaft ausreichend Qualität haben wird um die Playoffs zu erreichen. Dann beginnt die Saison sowieso von vorn und man wird abwarten müssen was möglich ist. Über Jena als Stadt weiß ich zwar noch nicht viel, habe bisher aber nur Positives gehört. Zudem hab ich ja auch ein paar Monate oder auch länger Zeit, um Stadt und Leute kennenzulernen“, so Jeka.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil könnte sich für Science City im Frühjahr 2013 durch Jekas angestrebte deutsche Staatsbürgerschaft ergeben. Nach Bestehen aller erforderlichen Einbürgerungstests stehen die Chancen für den Hobby-Surfer sehr gut, um nach dem Jahreswechsel unter deutscher Flagge auflaufen zu können. (tp)

Text: Tom Prager
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