Dienstag, 21 | 01 | 2020 - jenanews.de_2.1 - Gute Nachrichten für Jena.
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Benzindiebstahl am Hermsdorfer Kreuz

Am Montagmorgen fuhr gegen 02:12 Uhr ein Pkw Renault Megane an die am Hermsdorfer Kreuz in Richtung München befindliche Tankstelle. Der Fahrer betankte sein Fahrzeug und füllte außerdem noch mehrere im Kofferraum stehende Kanister. Danach schraubte er seine Kennzeichentafeln ab und setzte seine Fahrt fort, ohne das Benzin im Wert von 148 Euro zu bezahlen.

Durch Beamte der Verkehrspolizei Jena wurde während der Nahbereichsfahndung der flüchtige Renault auf der A 9 am Kilometer 198 fahrender Weise festgestellt und auf dem Parkplatz Rodaborn gestoppt. Zwischenzeitlich hatte der Fahrer seine Kennzeichen wieder am Fahrzeug befestigt.

Eine Überprüfung der Personalien ergab, dass außerdem gegen den 44-jährigen Fahrzeugführer aus Hessen eine behördliche Entziehung der Fahrerlaubnis vorliegt.

Anschließend erfolgte eine Untersagung der Weiterfahrt, die Festnahme des Mannes und die Verbringung zur Hermsdorfer Dienststelle.

Dort wurde eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt und ein Strafverfahren wegen Tankbetrug, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Kennzeichenmissbrauch eingeleitet.

Videoüberwachung
Die Verkehrspolizei Jena führte am Montag eine Videoüberwachung in der Stadt Jena durch. Dabei wurde das Fahrverhalten der Autofahrer an der Ampelanlage am Eisenbahndamm in Richtung Knebelstraße kontrolliert.

Innerhalb von 5 Stunden wurden insgesamt 52 Ordnungswidrigkeiten festgestellt.
Darunter waren 27 Rotlichtverstöße zu verzeichnen, wobei Fahrzeugführer die Kreuzung durchfuhren, obwohl die Ampelanlage bereits länger als eine Sekunde Rot zeigte. Hier ist mit mindestens einem Monat Fahrverbot und Punkten in Flensburg zu rechnen.

Zwei Rotlichtfahrer haben strengere Sanktionen zu erwarten, da sie außerdem mit ihrer rücksichtslosen Fahrweise Fußgänger erheblich gefährdeten.

Während der Fahrt hatten 18 Fahrzeuginsassen ihren Gurt nicht angelegt und weitere 7 telefonierten verbotswidrig mit dem Handy.

Außerdem waren Videofahnder mit dem bekannten Raserschreck „ViDistA“ im Einsatz.

Der absolute Spitzenreiter ging dem Videowagen auf der Stadtrodaer Straße ins Netz. Das Krad Suzuki raste mit 130 km/h bei erlaubten 60 km/h. Der 53-jährige Fahrer aus Jena wurde gestoppt und kontrolliert. Ihm drohen ein hohes Bußgeld, 2 Monate Fahrverbot und 4 Punkte im Verkehrszentralregister.

Text: PD Jena

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