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Thüringer Jugendforschungscamp in den Top 10

Das Jugendforschungscamp der Bioenergieregion Jena-Saale-Holzland hat es als einziger ostdeutscher Finalist in die Top 10 der „365 Orte im Land der Ideen“ geschafft, einem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Diese Initiative prämiert seit 2006 Ideen und Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten. Die 365 „Ausgewählten Orte“ stehen für den Ideenreichtum, die Leidenschaft und die Umsetzungsstärke der Menschen im Land und machen die Innovationskraft Deutschlands erlebbar.

Von anfangs über 2300 Bewerbern benannte eine Jury die besagten „365 Orte“, danach ging es in einer Online-Abstimmung um die zehn besten Projekte. Noch bis zum 9. Oktober läuft nun ein zweites Voting bei der Zeitung „DIE WELT“. Im Internet kann unter www.welt.de/land-der-ideen täglich einmal für den Favoriten abgestimmt werden.

Die Initiatoren des Jugendforschungscamps freuen sich daher über jede Stimme, auch wenn es in dem Wettbewerb, der unter anderem von der Deutschen Bank getragen wird, wohl keinen einzigen Cent Preisgeld geben wird: „Dass unser Bildungsprojekt einer der 365 ausgewählten Orte geworden ist, stimmt uns zuversichtlich“, so Ronny Kilian vom Team der Bioenergieregion und der Erfinder des Jugendforschungscamps. „Schließlich gehört die Bildung – und hier gerade auch der Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu den Kernthemen auf unserem Weg in die Zukunft.“

Und dieser Kernthemen nimmt sich das Jugendforschungscamp im Thüringischen Crossen auf besondere Weise an. Die Wissensvermittlung geschieht hier quasi nebenbei. Handlungs- und problemorientiertes Lernen nennen das Fachleute. Experimente werden durchgeführt, naturwissenschaftliche Zusammenhänge somit praktisch erlebbar. „Nur so entstehen die Verknüpfungen zum Theoriewissen und nur das ist dann echtes Lernen – etwas, das man nicht wieder vergisst und jederzeit anwenden kann“, so Kilian.

Und noch etwas macht das Jugendforschungscamp einzigartig: alle Experimente sind so groß, dass die „geerntete“ Energie auch tatsächlich genutzt werden kann. Selbst aufgebaute Windkraft- und Solaranlagen laden hier Elektroroller und –fahrräder auf, ein riesiger Hohlspiegel sammelt das Sonnenlicht, mit dem dann sonnengelbe Eierkuchen gebacken werden. So macht Wissenschaft Spaß!

Wer mehr über das Jugendforschungscamp erfahren möchte oder eine Klassenfahrt, Schulprojekttage oder einen sonstigen Ausflug hierher plant, der findet Infos im Internet unter www.jugendforschungscamp.de. Vorher aber sollte man das Abstimmen nicht vergessen, bei welt.de oder über die Website der Bioenergieregion, www.bioenergie-region.de.

(jenanews.de)
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