Samstag, 05 | 12 | 2020 - jenanews.de_2.1 - Gute Nachrichten für Jena.
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Neuer Wohnraum für Jenas Studenten

Am Freitag wurde die neue studentische Wohnanlage in der Moritz-Seebeck-Straße 15 feierlich eröffnet. 

Das neue Studentenheim wurde dank bester Organisation und Mitarbeit aller Helfer in der Rekordzeit von nur einem guten halben Jahr fertig gestellt. Nun haben 70 Studenten ein neues Heim und  dies - ein nicht zu unterschätzender Vorteil - in unmittelbarer Nähe zur Fachhochschule.

Jena gilt als attraktiver Studienstandort und das Land Thüringen tut viel, um diese Attraktivität auch zu erhalten. Doch die Wohnsituation in Jena gilt schon lange als Problem, das dringend gelöst werden muss. So wird bereits seit einigen Jahren daran gearbeitet, die Situatioon auf dem Jenaer Wohnungsmarkt, unter der vorallem Studenten und junge Familien zu leiden haben, zu entschärfen.

Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter verspricht Abhilfe. So soll es in Zukunft Verbesserungen geben: Zunächst werden zehn weitere Bauvorhaben gestartet, damit sich die Stadt dem Wachstum und der immer größeren Beliebtheit der Universität sowie der Fachhochschule anpassen kann. Beide Jenaer Hochschulen verzeichnen zunehmend Bewerber aus Westdeutschland, aber auch aus dem Ausland und gerade diese sind es, die gezwungen sind, in die Stadt Jena zu ziehen und hier eine neue Bleibe zu finden.

Die Eröffnung der neuen Wohnanlage freut die Studenten, doch die Anwohner in der Moritz-Seebeck-Straße empfangen die neuen Nachbarn alles andere als erfreut. Sie sind verärgert und fürchten Unstimmigkeiten und Ruhestörungen in ihrer bisher so idyllischen Siedlung. Frau Richter, die Vertreterin der Nachbarschaft, beschreibt die Wohnanlage als unattraktiv und störend. Sie kritisierte den rücksichtslosen Bau und die dadurch entstandene Wertminderung ihrer Wohn- und Lebensqualität. Es sei die Durchsetzung einseitiger Interessen, welche ohne jegliche Bürgermitbestimmung entschieden wurde.

Prof. Dr. Thomas Deufel, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bezeichnete dies als Kritik an einer Politik, die sich für gutes Zusammenleben einsetzt. Die Stadt müsse mit ihren Bewohnern wachsen und dafür müssen Kompromisse eingegangen werden. Letztendlich einigen sich jedoch beide Parteien auf einen Konsens und hoffen auf gute Nachbarschaft.

Text: Lisa Le
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