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Der Arbeitsmarkt im Februar 2011

Die Arbeitslosigkeit im Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit Jena hat sich im Berichtsmonat Februar wieder rückläufig entwickelt. Die Quote bleibt bei 9,5 Prozent.

Die Anzahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen sank in den letzten vier Wochen um 58 Arbeitslose (-0,3 Prozent) auf 17.473 Personen. Zum Vorjahr wurden 2.184 (-11,1 Prozent) weniger Arbeitslose gezählt.

Die Altersgruppe der 60 bis unter 65-jährigen ist seit drei Jahren zunehmend von Arbeitslosigkeit betroffen. Waren im Februar 2007 nur 128 Menschen dieser Altersgruppe arbeitslos gemeldet, sind es im aktuellen Berichtsmonat 1.197. Das ist ein Anstieg von über 800 Prozent innerhalb von drei Jahren. Im Vorjahresvergleich beträgt er immerhin noch 53 Prozent. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf den Wegfall von vorgezogenen Rentenzugangsmöglichkeiten sowie auf das Auslaufen der sogenannten 58er-Regelung zurückzuführen. Bis Ende 2007 konnten Personen ab 58 Jahre Arbeitslosengeld I bzw. II beziehen, ohne statistisch als arbeitslos gezählt zu werden.

Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, blieb im Agenturbezirk Jena mit 9,5 Prozent auf Vormonatsniveau (Vorjahr 10,6 Prozent) an. Der Thüringer Landesdurchschnitt lag bei 10,4 Prozent.

Die Arbeitslosenzahl sank im Vorjahresvergleich um 11,1 Prozent und setzte dadurch den 2006 begonnenen positiven Trend fort.

„Letztmalig hatten wir 2008 einen Rückgang der Arbeitslosigkeit vom Januar zum Februar. Aufgrund der Wetterbedingungen erfolgten, früher als in den vergangenen beiden Jahren, bereits vermehrt Wiedereinstellungen in den Bauberufen. Das ist eine gute Startposition für die Frühjahrsbelebung in den kommenden Wochen “, sagte Dr. Ulrich Gawellek, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Jena.

An die Arbeitgeber richtete er den Appell, mit Blick auf sich abzeichnende Fachkraftengpässe bei der Personalsuche verstärkt den älteren Arbeitsuchenden ab Ende 50 eine Chance zu geben. „Fortgeschrittenes Lebensalter darf künftig kein Einstellungshemmnis mehr sein“, so Dr. Gawellek.

Von Unternehmen und Einrichtungen wurden der Agentur für Arbeit Jena im Berichtsmonat 883 Stellenofferten (ohne optierende Kommune) zur Besetzung unterbreitet, 107 Stellen mehr als im Januar 2011. Im Vorjahresvergleich zeigte sich ein Plus von 132 Stellen (rund 18 Prozent).

Bei etwa einem Drittel der gemeldeten Stellen handelt es sich um Arbeitsplätze im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung. Weitere Arbeitsplatzangebote in größerem Umfang kamen aus dem Verarbeitenden Gewerbe (rund 10 Prozent), dem Bereich Gesundheits- und Sozialwesen (rund 10 Prozent) und dem Handel (rund 8 Prozent).

(jenanews.de)
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