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Ausbildungsstellenmarkt nahezu ausgeglichen

Am Ende des Berufsberatungsjahres 2008/2009 galten 25 Jugendliche statistisch als noch unversorgt, das heißt, knapp 99 Prozent der Bewerber haben einen Ausbildungsplatz, eine Arbeitsstelle, oder eine berufsvorbereitende Maßnahme gefunden oder sich zum weiteren Schulbesuch entschieden.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Jena, Dr. Ulrich Gawellek, äußerte sich zu den Ergebnissen des zu Ende gegangenen Berufsberatungsjahres wie folgt: „Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt hat sich im zu Ende gegangenen Geschäftsjahr trotz Wirtschaftskrise insgesamt nicht verschlechtert. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung haben die Unternehmen die Zeichen der Zeit erkannt und investieren rechtzeitig in den Nachwuchs. Der Pakt für Ausbildung in Thüringen hat sich dabei erneut bewährt. Die Agentur für Arbeit Jena hat ihre Verpflichtung im Rahmen des Paktes erfüllt und allen ausbildungsgeeigneten und -willigen Bewerbern mindestens ein Angebot unterbreitet.“ Der Agenturchef hob in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit der Ostthüringer Arbeitsagenturen mit der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Ostthüringen hervor.

Dennoch räumte er ein, dass sich der Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage mitunter schwierig gestaltete. Vor allem wurden die Vermittlungsbemühungen der Berufsberatung dann erschwert, wenn zwischen den Anforderungen der Betriebe und den Vorstellungen bzw. den Kompetenzen der Bewerber nicht unerhebliche Diskrepanzen lagen.

Deutlicher Rückgang bei Bewerbern und leichter Rückgang bei gemeldeten Ausbildungsstellen
Insgesamt haben sich 1.945 Jugendliche - 1.060 Jungen und 885 Mädchen - von Anfang Oktober 2008 bis Ende September 2009 in der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Jena als Bewerber um eine Ausbildungsstelle registrieren lassen. Das waren 532 (-21,5 Prozent) weniger als im Vorjahr. Knapp 42 Prozent aller Bewerber waren Altbewerber (Schulentlassjahr liegt vor dem Jahr 2009).

Demgegenüber stabilisierte sich das Ausbildungsstellenangebot nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Der Arbeitsagentur Jena wurden 1.834 betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet, 93 oder rund fünf Prozent weniger als im Vorjahr.

Außerbetriebliche Ausbildungsstellen hatten auch in diesem Jahr eine Entlastungsfunktion für den Ausbildungsmarkt. Sie bieten Ausbildungsmöglichkeiten, wenn betriebliche Angebote nicht möglich sind oder auf Grund des individuellen Förderbedarfs eine betriebliche Ausbildung nicht realisierbar ist. Aufgrund der verbesserten Ausbildungsmarktentwicklung ist dieser Bereich aber nicht mehr in der bisherigen Größenordnung erforderlich.

(jenanews.de)
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