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Arbeitslosenzahl weiter rückläufig

17.122 Arbeitslose im September 2009, 857 weniger als im August / Deutlicher Anstieg der Arbeitskräftenachfrage im Vorjahresvergleich

Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres gingen die Zahlen im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit leicht zurück. Auch im kommenden Monat wird in diesem Bereich mit sinkenden Zahlen gerechnet, da erfahrungsgemäß mit Semesterbeginn viele Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit zu verzeichnen sind.

Insgesamt waren im Berichtsmonat 17.122 Menschen im Agenturbezirk Jena arbeitslos gemeldet. Dies waren 857 Betroffene oder 4,8 Prozent weniger als im August aber 569 oder 3,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Auffallend war, dass sich der Zuwachs zum Vorjahr nur auf den Rechtskreis SGB II konzentrierte (SGB II: +616 / SGB III: -47)

Die Arbeitslosequote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, sank im Berichtsmonat auf 9,3 Prozent. Unverändert verzeichnete die Agentur Jena nach Suhl die niedrigste Arbeitslosenquote im Freistaat Thüringen und blieb deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 10,5 Prozent. Vor einem Jahr hatte die Jenaer Quote 8,9 Prozent betragen.

In den letzten drei Jahren konnte beim Vergleich der September-Erwerbslosenzahlen jeweils ein rückläufiges Ergebnis bilanziert werden. Dieser Trend setzte sich im Berichtsmonat zwar nicht fort, zeigt aber auch, dass es rückblickend nur im Jahr 2008 weniger Arbeitslose gegeben hat.

Im Verlaufe der letzten vier Wochen wurden von Betrieben und Einrichtungen der Region 916 ungeförderte Stellen (ohne optierende Kommune) zur Besetzung gemeldet, 211 mehr als im Vormonat. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat waren dies 269 oder 41,6 Prozent mehr. Einen großen Teil der Stellenzugänge verzeichnete man im aktuellen Monat in der Zeitarbeitsbranche. Dies ist darauf zurückzuführen, dass bereits einige Unternehmen ihre Kurzarbeit beendet haben und vermehrte Auftragseingänge erst einmal über Zeitarbeitskräfte abdecken.

Weitere Offerten kamen im nördlichen Agenturbezirk aus den Bereichen Handel sowie Gesundheits- und Pflegeberufe. Im südlichen Teil hingegen, konzentrierten sich die Stellenangebote neben Zeitarbeit in den Handwerksberufen und im Baugewerbe.

„Die stabile Entwicklung der Stellenzugänge in den letzten Monaten stimmt optimistisch. Dennoch bleibt abzuwarten, ob die Konjunktur in den kommenden Monaten wieder nachhaltig Fahrt aufnehmen kann. Erst dann wird sich auch zeigen, in welchem Umfang durch das Instrument Kurzarbeit die Rezession in der Wirtschaft überbrückt werden konnte.“, erläutert der Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Jena, Alexander Kötschau.

(jenanews.de)
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