In fast schon familiärer Runde erlebten Freitagnacht rund 200 Zuschauer im Kassablanca das Beste der Morbids.


We Fade To Grey a capella als Opening, sehr getragen und bei spärlichster Beleuchtung – das hatte schon was! Und in genau diesem Stil ging der Abend weiter. Knapp zwei Stunden richtig schön morbid, und das war ja wohl auch das Thema der Veranstaltung im Rahmen der KulturArena 2011. Best of Morbids eben, dargeboten von Julian Hackenberg, Zoe Hutmacher, Oliver Jahn, Kai Meyer, Saskia Taeger, Hannes Wehrhan und Friedemann Ziepert.

Die Musiker – Schauspieler, Darsteller - spannten den musikalischen Bogen weit von Visage über Helen Schneider und Olivia Newton John bis hin zu den Einstürzenden Neubauten, doch sie überspannten ihn nicht. Und auch das Lied von der Schilddrüsenunterfunktion soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben - wer dabei war, weiß Bescheid.

Auf den Punkt kommen, altbekannte Songs neu interpretieren, aber eben nicht entstellen. Das ist eine Gratwanderung, die nicht jede Band ohne Absturz auf die Bühne bringt. Nicht so die Morbids, und so kam das schaurig-schöne Spektakel beim Publikum gut an und die Nacht im Kassablanca hätte ewig dauern können. Doch leider ist alles vergänglich – auch das morbide. Und so mischte sich gegen Ende des Konzertes in die „Zugabe, Zugabe“-Rufe auch der Wunsch nach einer Fortsetzung. Vielleicht im nächsten Jahr zur 21. KulturArena. Müsste doch zu machen sein. Oder, JenaKultur?










Text und Fotos: Jens Mende


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