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Die „ArenaOuvertüre“ kehrt zurück

Den Auftakt zur Kulturarena 2010 geben in diesem Jahr zwei Stücke: Am 16. und 17. Juni entführen „Schillers Räuber“ ihre Zuschauer in eine Plattenbauwelt aus Familienintrigen und Verrat. Am 18. und 19. Juni verabschiedet sich der beliebte Dirigent der Jenaer Philharmonie, Nicholas Milton, mit einem „Französischen Abend“ von seinem Jenaer Publikum.

„Die ArenaOuvertüre kommt nach einem Jahr Pause nicht nur zurück, sondern quasi doppelt zurück“, berichtete JenaKultur-Werkleiterin Dr. Margret Franz gestern im Stadtteilbüro Lobeda. „Nachdem die Bauarbeiten auf dem Festplatz in Lobeda-West nun abgeschlossen sind, führen wir in diesem Jahr erstmals zwei Stücke zur Ouvertüre auf – und das jeweils zwei Mal.“

Der 16. und 17. Juni stehen mit „Schillers Räuber_Rap’n Breakdance Opera“ im Zeichen von Liebe, Hass und Rebellion. Bereits im letzten Jahr wurde das Stück des Weimarer Komponisten Ludger Vollmer anlässlich des Schiller-Jahres uraufgeführt und jetzt für die ArenaOuvertüre wiederaufgenommen. „Das Besondere an der Räuberoper“, so Produktionsleiter Jens-Christian Wagner, „ist, dass hier professionelle Künstler mit Jenaer Schülern, mit Vereinen, mit der Musik- und Kunstschule Jena und der Hochbegabtenförderung des Musikgymnasiums Belvedere zusammengearbeitet haben und so die Authentizität des heutigen Musiktheater besonders gefördert wurde.“

Die Akteure sind dabei vielfältig: Die Räuberbande kommt aus der Bewegungsküche in Lobeda, das Orchester aus dem Spezialgymnasium für Musik in Weimar und der Musik- und Kunstschule Jena, den singenden Hofstaat stellt der Jugendchor des Otto-Schott-Gymnasiums dar. So kommen fast 100 Mitwirkende auf die Bühne.



Ähnlich voll wird es auf der Bühne beim zweiten Stück der ArenaOuvertüre am 18. und 19. Juni. Die Jenaer Philharmonie nimmt ihre Zuhörer in diesem Jahr mit auf eine akustische Reise zu eindrucksvollen Werken großer französischer Komponisten. „Das Orchester präsentiert einen Querschnitt aus so vielfältigen Werken wie „Die schöne Helena“ von Jaques Offenbach, „L’Arlesienne“ von Georges Bizet oder „Bolero“ von Maurice Ravel“, kündigte Philharmonie-Intendant Bruno Scharnberg das Programm auszugsweise an. „Frankreich ist die musikalische Heimat vieler außergewöhnlicher Komponisten. Mit unserem „Französischen Abend“ wollen wir diese würdigen.“

Gewürdigt wird zu beiden Aufführungen auch der beliebte Generalmusikdirektor der Philharmonie, der Australier Nicholas Milton. Der Generalmusikdirektor wird am 18. und 19. Juni zum letzten Mal in Jena dirigieren.

Aber auch ein neues Talent stellt sich zur ArenaOuvertüre in Jena vor: die erst 17-jährige Ausnahmeviolinistin Hyeyoon Park aus Südkorea, die 2009 als jüngste Preisträgerin des Wettbewerbs bei den 58. Internationalen Musikwettbewerb der ARD ausgezeichnet wurde.



Einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der ArenaOuvertüre leisten nach Aussage des Veranstalters JenaKultur die beiden Sponsoren Jenawohnen und WG Carl Zeiss. „Wir wollen nicht nur mit Parks und Anlagen das Wohnumfeld unserer Mieter in Lobeda gestalten, sondern auch mit Kultur“, so Jenawohnen-Marketingleiterin Doreen Noack. „Deshalb haben wir unser finanzielles Engagement in diesem Jahr noch einmal erhöht.“

Karten für alle vier Veranstaltungen der ArenaOuvertüre gibt es ab 17. März in der Tourist-Information Jena.

(jenanews.de)
Foto: Agentur
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