Montag, 16 | 09 | 2019 - jenanews.de_2.1 - Gute Nachrichten für Jena.
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Vorstellungsgespräch

Sie haben eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten. Sie müssen damit rechnen im Gespräch mindestens zwei Personen gegenüber zu sitzen: einem Vertreter der Personalabteilung und einem Abteilungsleiter oder Projektverantwortlichen. Es können aber noch mehr Personen hinzukommen. Das ist abhängig von der Position und vom Unternehmen. Sie sollten sich von jetzt an nicht nur auf Ihre gute Bewerbungsmappe verlassen. Ihr Auftreten und Ihre Reaktionen im Vorstellungsgespräch werden zur Beurteilung Ihrer Persönlichkeit in entscheidendem Maße herangezogen.


1. Vorbereitung
2. Das Gespräch
3. Nachbereitung des Gesprächs


Vorbereitung
Sie sollten sich intensiv mit Ihren Stärken und Schwächen und mit dem jeweiligen Unternehmen beschäftigt haben. Gehen Sie sicher, dass Ihre Recherchen lückenlos sind.
Informationen

Sie sollten sich so viele Informationen über die Firma wie nur möglich besorgen. Wenn man Ihnen im Bewerbungsgespräch Lücken nachweisen kann, die Sie aus leicht zugänglichen Quellen hätten schließen können, müssen Sie damit rechnen, schnell aus dem Rennen zu sein. Als gut informierter Bewerber beweisen Sie Interesse und Motivation.
Kleidung

Nach Erhalt der Gesprächseinladung sollten Sie sich Gedanken über die Frage der Kleidung machen, die Sie zu dem Termin tragen möchten. Es ist besser sich eher konservativer als zu leger zu kleiden. Turnschuhe mögen bequem sein, hinterlassen bei den meisten Personalentscheidern jedoch einen schlechten Eindruck. Bewerben Sie sich auf eine Führungsposition? Dann ist der Anzug mit Krawatte für den Herren obligatorisch. Als Frau sollten Sie nur ein dezentes Make-up verwenden und auf freizügige Kleidung (kurze Röcke, Spaghettiträger) verzichten. Übertreibung ist auch hier fehl am Platze.
Das Gespräch
Der Gesprächsablauf lässt sich in verschiedene Schritte einteilen:

Begrüßung und Vorstellung. Zum »Warmwerden« wird man Ihnen z.B. Fragen nach der Wegstrecke und den Straßenverhältnissen stellen und Ihnen ein Getränk anbieten. Nutzen Sie diese Gesprächsphase bereits, um eine positive Atmosphäre zu schaffen, seien Sie locker und freundlich.
- Fragen zur persönlichen Situation
- Fragen zu Ihrer Aus- und Weiterbildung
- Fragen zu Ihrer beruflichen Entwicklung
- Fragen zum Unternehmen und der ausgeschriebenen Position
- Fragen zu vertraglichen Aspekten
- Ihre Fragen an das Unternehmen

Wenn Ihre Gesprächspartner das Thema "Gehalt" nicht ansprechen, dann zögern Sie nicht selbst nachzufragen.
Was ist bei einem Vorstellungsgespräch zu beachten?
Lassen Sie sich durch gezieltes Nachfragen nicht aus der Ruhe bringen. Man will sehen, wie Sie mit bestimmten Situationen umgehen.
Ihre Gesprächspartner reden die meiste Zeit selbst.

Hören Sie aufmerksam zu und machen Sie sich Notizen.

Es wird oft so sein, dass »offene« Fragen gestellt werden. Eine Standardfrage ist: »Wir möchten Sie gerne noch etwas genauer kennen lernen, erzählen Sie uns einmal etwas über sich!«. Verlieren Sie sich dabei nicht in Details, ein zwei- bis dreiminütiger Vortrag ist völlig ausreichend.

Wichtig, äußern Sie sich nicht negativ über frühere Arbeitgeber. Man könnte Sie dann als schwierigen Mitarbeiter einordnen.
Worauf Personalfachleute während des Gesprächs achten?

Der persönliche Eindruck spielt während des Gesprächs die entscheidende Rolle. Dieser ist natürlich immer subjektiv. Er ist abhängig vom Unternehmen, Ihren Gesprächspartnern, den für die Position erwarteten sozialen Kompetenzen und den Mitarbeitern, mit denen Sie zukünftig zusammenarbeiten sollen.
Typische Fehler von Bewerbern in Vorstellungsgesprächen, die von Personalfachleuten immer wieder festgestellt werden:
- das äußere Erscheinungsbild ist nicht überzeugend
- mangelnde Vorbereitung des Gesprächs
- mangelnde Begeisterungsfähigkeit und zu geringes Selbstvertrauen
- schlechte Selbstdarstellung
- keine ausreichende Rechtfertigung des häufigen Stellenwechsels
- zu frühes Feilschen um vertragliche Details
- im Gespräch zu frühe Resignation
- Unfähigkeit, die eigene Person objektiv darzustellen


Nachbereitung des Gesprächs
Wenn das Vorstellungsgespräch beendet ist, sollten Sie sich einige Fragen in Bezug auf Ihr Verhalten stellen. Des Weiteren können Sie das Verhalten Ihrer Gesprächspartner näher unter die Lupe nehmen. Man könnte sich folgende Fragen stellen:
- Auf welcher Hierarchiestufe waren Ihre Gesprächspartner angesiedelt?
- Waren Ihnen Ihre Gesprächspartner von Anfang an sympathisch? Gab es Veränderungen während des Gesprächs?
- Wie war die Gesprächsatmosphäre?
- Wie glauben Sie, dass Ihre Gesprächspartner Sie empfunden haben?
- Glauben Sie, dass Sie Ihre beruflichen Ziele, Ideen und Vorstellungen in dieser Firma verwirklichen können?

- Welchen Eindruck haben Sie nach den Schilderungen Ihrer Gesprächspartner von Vorgesetzten, Kollegen und Betriebsklima?

Während des Vorstellungsgespräches sind Sie angespannt und nervös. Viele Informationen stürzen auf Sie ein und müssen verarbeitet werden. Wie schnell haben Sie wichtige Dinge vergessen. Nutzen Sie deshalb die Möglichkeit, Ihre Eindrücke direkt nach dem Gespräch in Stichpunkten festzuhalten. Es wird Ihnen helfen, sich mögliche Fehler zu verdeutlichen und ist eine gute Vorbereitung auf ähnliche Situationen.
Stichpunktartige Nachbereitung des Gesprächs:
- Gespräch mit (Firma, Name)
- Verlauf des Gesprächs
- positive Punkte/negative Punkte
- Fragen, die ich im nächsten Gespräch noch klären möchte
- das will ich zukünftig besser machen

 

 

 


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