Samstagabend: Nina Hagen in Jena
Die Skandalnudel des Schlager/Punk/Rock in der Jenaer KulturArena. Kokett sächselnd begrüßt Nina Hagen das Publikum und lässt es mit Unterstützung des Capital Dance Orchestras swingen.
Die Hits der 20er bis 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts stehen auf dem Programm und bereiten der gebürtigen Erzgebirglerin Nina Hagen keinerlei Probleme. Mühelos spielt sie mit den Oktaven und man hat den Eindruck, nie hat ihr der Beruf mehr Spaß gemacht als an diesem Abend.
Sie beherrscht die Bühne, das Mikrofon ist ihre Verbindung zur Außenwelt. Mal laut, mal leise, mal besinnlich mit Somewhere Over The Rainbow, dann wieder mitreißend mit Bei mir bist du schön - diese Stimme erkennt man unter tausenden.
Es scheint, als sei Summertime nur für sie geschrieben worden. Diese Frau ist Energie pur und so haben auch die Herren des Orchesters ihren Spaß an der Arbeit mit Nina H., die diesen Abend nicht nur nebenbei zu ihrer ganz persönlichen Kostümshow werden lässt.
3.000 Zuschauer erlebten in der KulturArena eine musikalische Zeitreise und fühlten sich bestens unterhalten. Als Zugabe intonierte sie ihren Uralt-Hit Du hast den Farbfilm vergessen und den Marlene-Dietrich-Klassiker Für mich solls rote Rosen regnen. Die regnete es zwar nicht, aber das Publikum bedankte sich mit stehenden Ovationen für einen gelungenen Swing-Abend im Stil der Goldenen Zwanziger. Die Skandalnudel ist erwachsen geworden. Wenigstens beinahe.
Text: Jens Mende
Die Hits der 20er bis 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts stehen auf dem Programm und bereiten der gebürtigen Erzgebirglerin Nina Hagen keinerlei Probleme. Mühelos spielt sie mit den Oktaven und man hat den Eindruck, nie hat ihr der Beruf mehr Spaß gemacht als an diesem Abend.
Sie beherrscht die Bühne, das Mikrofon ist ihre Verbindung zur Außenwelt. Mal laut, mal leise, mal besinnlich mit Somewhere Over The Rainbow, dann wieder mitreißend mit Bei mir bist du schön - diese Stimme erkennt man unter tausenden.
Es scheint, als sei Summertime nur für sie geschrieben worden. Diese Frau ist Energie pur und so haben auch die Herren des Orchesters ihren Spaß an der Arbeit mit Nina H., die diesen Abend nicht nur nebenbei zu ihrer ganz persönlichen Kostümshow werden lässt.
3.000 Zuschauer erlebten in der KulturArena eine musikalische Zeitreise und fühlten sich bestens unterhalten. Als Zugabe intonierte sie ihren Uralt-Hit Du hast den Farbfilm vergessen und den Marlene-Dietrich-Klassiker Für mich solls rote Rosen regnen. Die regnete es zwar nicht, aber das Publikum bedankte sich mit stehenden Ovationen für einen gelungenen Swing-Abend im Stil der Goldenen Zwanziger. Die Skandalnudel ist erwachsen geworden. Wenigstens beinahe.
Text: Jens Mende












