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Robert Krainhöfner

Vorgestellt: Robert Krainhöfner

Robert Krainhöfner wurde 1967 in Jena geboren. Er erlernte den Beruf des Werkzeugmachers, arbeitete 1983-86 als Holzbildhauer in Berchtesgaden. 1995 –99 studierte er Bildhauerei bei Professor Höpfner in Nürnberg. Im Jahr 1997 besuchte er ein Gastsemester bei Professor Rahmann in Weimar, von 1999-2001 absolvierte er dann das Aufbaustudium „Kunst und öffentlicher Raum“ bei Professor Hölzinger in Nürnberg. 2001 erlangte er sein Diplom. Er beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen und Projekten, wie zum Beispiel im Jahr 1999 am Ladenprojekt in der Oberlauengasse oder 2004 an „Gartenstücke auf dem Theatervorplatz in Jena.

 

Die Ausgangspunkte Krainhöfners Arbeiten bilden handelübliche Halbzeuge, wie Kastenprofile, Rohre, oder Stahlplatten. Damit arbeitet er entgegen der ursprünglich geplanten Verwendung auf Baustellen und entgegen den Regeln der Statik. Die Formen seiner Arbeiten entstehen ausschließlich aus den Möglichkeiten des Materials heraus. Spielerisch bilden sich raumformende Skulpturen, die ihren eigenen Regeln folgen und die Sichtweise eines scheinbar Bekannten innerhalb des neu zu Entdeckenden wiederspiegeln.

Am Donnerstag hatte der Künstler zu einem Pressetermin in sein Künstleratelier auf dem Gelände des Göschwitzer Bahnhofs geladen, um sein aktuelles Projekt vorzustellen. Er arbeitet derzeit an einem Projekt zum Thema Stadt der Wissenschaft 2008. Dabei handelt es sich um einen exklusiven Glas-Licht-Konferenztisch, der in diesem Rahmen zum Treffen der Coimbra Group in Jena zum Einsatz kommen wird.

Die Coimbra ist ein Zusammenschluss von 38 Universitäten verschiedener Länder. So besteht auch der Tisch aus 38 einzelnen, zu einem Ganzen zusammen fügbaren Segmenten, um diese und ihren Zusammenschluss symbolisch darzustellen. Jeder dieser etwa 60 mal 60cm großen Segmenttische trägt die Signatur und ein repräsentatives Objekt aus Wissenschaft und Forschung der jeweiligen Universität.

Zur Idee einer gemeinschaftlichen Tafel wurde Robert Krainhöfner vom Gedanken an das heilige Abendmahl inspiriert. Im Zeichen der Stadt der Wissenschaft 2008 unterstützen die Jenoptik Automatisierungstechnik GmbH und die Schott AG die Herstellung des Tisches mit Know How und Material.

Der Künstler wandte sich nun mit der Bitte um Hilfe an die Presse. Um den Tisch im nächsten Jahr in seiner vollen Größe aufbauen zu können, wird dringend noch ein geeigneter Werkraum gesucht. Er sollte eine Größe von zehn mal fünfzehn Metern haben, möglichst über eine Wärmequelle verfügen, beleuchtet und verschließbar sein.

Falls Sie eine Möglichkeit sehen, dem Künstler einen entsprechenden Raum zur Verfügung zu stellen, steht Ihnen als Ansprechpartnerin Katy Kasten-Wutzler vom Projektbüro Stadt der Wissenschaft 2008 unter der Telefonnummer 498282 zur Verfügung.

Text und Foto: Conny Ackermann


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