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Antje Linder, Farb- und Stilberaterin

Wer seinen Job gern macht, empfindet ihn selten als Arbeit. Genau diesen Eindruck vermittelt Antje Lindner. Die ausgebildete Visagistin aus Jena leistet als Farb- und Stilberaterin oft eine 7-Tage-Woche, berät Unternehmer in Sachen Etikette und Umgangsformen bei Geschäftsessen, vermittelt ihr Wissen als Verkaufstrainerin an Mitarbeiter von Augenoptikern und Bekleidungsgeschäften und hat viel Spaß an ihrer Tätigkeit. „Es ist schön, Wissen weiter zu geben und zum Erfolg des Kunden beizutragen“, sagt Antje Lindner.

Und damit meint sie nicht nur Entscheider von Wirtschaftsunternehmen. „Ein nicht unerheblicher Teil meines Kundenkreises besteht aus Privatpersonen. Das kann die Hausfrau sein, die eine Farb- und Typberatung sucht, weil sie – salopp formuliert – einfach mehr aus sich machen möchte oder auch ein Arbeitssuchender, der sich mit meiner Hilfe für das Vorstellungsgespräch stylen lässt. Auf jeden Kunden muss man sich neu einstellen und die individuell beste Lösung finden. Das ist jedes Mal aufs neue eine Herausforderung; da gibt es keine Routine, kein fertiges Schema. Jeder Mensch ist anders und das mag ich an meinem Job.“

Wie aber wird man Farb- und Stilberaterin? „Grundlage ist eine solide Ausbildung“, sagt Antje Lindner. Die geprüfte Betriebswirtin (Restaurantfachfrau) erlernte die Grundlagen ihres Handwerks vom kleinen hin zum großen - so legte sie erfolgreich die Ausbildereignungsprüfung vor der IHK ab. Zur fundierten verkäuferischen Ausbildung gesellt sich aber auch das sichere Gespür für Farben und Stilmittel. „Hinzu kommt eine gehörige Portion Augenmaß“, sagt die junge Frau und erklärt: „Zu erkennen, wie man den Typ des Kunden unterstreicht, was ihn schmückt ohne zu übertreiben, seine natürliche Schönheit in den Vordergrund zu stellen, Makel zu kaschieren – das alles macht einen Großteil dieses Bereichs meiner Arbeit aus.“

In Seminaren schult sie unter anderem Verkäuferinnen diverser Modegeschäfte. „Wenn Du als Verkäuferin in der Lage bist zu erkennen, was zum jeweiligen Kunden passt und ihm entsprechende Kleidung anbietest, die seinem Typ und Stil gerecht werden, hat der Kunde Freude an den erworbenen Waren. Kommt eine fachkundige und freundliche Beratung hinzu, wird der Kunde das Geschäft für seinen nächsten Einkauf wieder aufsuchen – und das ist im Sinne des Kunden sowie des Unternehmens.“

Was gefällt Antje Lindner am meisten an ihrer Tätigkeit? „Meine Kunden gewinnen an Ausstrahlung und Selbstbewusstsein. Ich hebe mit meiner Arbeit das Schöne des Kunden hervor. Auf gewisse Weise mache ich die Menschen glücklicher und das wiederum macht mich glücklich.“ Die junge Frau sprüht vor Energie. Befragt nach ihren Plänen für die Zukunft, antwortet sie: „Vielleicht kann ich ja meinen Traum realisieren und in ein paar Jahren ein Schulungscenter eröffnen. Dort möchte ich Seminare geben und Farb- und Stilberater ausbilden, vielleicht auch Kosmetikerinnen.“

Zurück zur Gegenwart: Ihr Kundenkreis – von der Hausfrau bis zum Firmenchef – kommt aus Jena, Berlin, Leipzig, München. So ist sie viel unterwegs. Wo bleibt da aber noch Raum für die Familie? Antje Lindner - seit sieben Jahren verheiratet, zwei Kinder - lächelt: „Die beiden gehen gern in den Kindergarten und sind zum Glück nur selten krank. Und als emanzipierter Papa übernimmt mein Mann gern die Betreuung, wenn ich aus beruflichen Gründen nicht zu Hause sein kann.“

Apropos zu Hause - über Jena sagt Antje Lindner: „Alles hier ist schön zentral gelegen und umrahmt von einer wunderschönen Landschaft. Es geht in Jena immer eine Spur persönlicher zu als in anderen Großstädten; man kennt sich eben und das hat Charme.“

Entspannung findet die gebürtige Jenenserin beim Jogging. „So zwei-, dreimal die Woche, das gibt Kraft für die Familie und den Beruf. Oder einfach mal abschalten, am Wehr in Burgau sitzen, die Seele baumeln lassen.“ Ihre kreative Ader lebt sie an der Staffelei aus und schreibt hin und wieder Bücher für ihre Kinder. Und wenn der Akku wieder aufgeladen ist, geht es mit Elan zurück an die beruflichen Aufgaben. Antje Lindner: „Das ist Herausforderung und Bestätigung – auch Selbstverwirklichung – in einem. Mein Job bereitet mir einfach Freude.“ Wie gesagt: Wer seinen Job gern macht, empfindet ihn selten als Arbeit.

Text: Jens Mende
Foto: Jürgen Scheere

Informationen finden Sie auch auf farbberatung-lindner.de

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