Heute verlässt Jan Schackow, Kriminalpolizist aus Jena, seine Heimatstadt Richtung Kabul, um für sechs Monate beim Aufbau der Polizei in Afghanistan zu helfen.

Am Dienstag gegen 18.00 Uhr Ortszeit wird er und weitere deutsche Polizisten dort eintreffen um für mindestens ein halbes Jahr Hilfe beim Aufbau der afghanischen Polizei zu leisten.

Über mehrere Monate hat sich der 40-Jährige Kriminalist auf diese Aufgabe vorbereitet. Im Mittelpunkt der Ausbildung stand nicht nur der Englisch-Unterricht, sondern auch das Kennenlernen der Gegebenheiten des Landes am Hindukusch. Dabei spielt natürlich auch das entsprechende Verhalten im Krieg eine wichtige Rolle, denn Schackow möchte wie seine Kollegen gesund nach Hause zurückkehren.

Der Kriminalist mit fast 20-jähriger Berufserfahrung wird im Camp Mazar i Sharif als Trainer bei der Basisausbildung afghanischer Polizisten tätig sein. Sein Ziel ist es, später auch an der Ausbildung der afghanischen Kriminalpolizei mitzuwirken.



Im Camp wird sich sein Leben völlig von dem in seiner Heimatstadt Jena unterscheiden. So bleibt sein Aktionsradius vollständig auf das Lager Mazar i Sharif beschränkt. "Einfach mal raus in die Wüste, um eine Runde zu joggen, kann dort tödlich sein", weiß der 40jährige Kriminalist. Und dies nicht nur des Krieges wegen, "auch der Biss eines Skorpions, der im Dunklen übersehen wurde, kann tödlich enden", sagt Schackow.

(jenanews.de)
Foto: PI Jena

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